Megapixel-Auflösung

Kategorie: Aufnahme

Die Bildauflösung in Millionen Pixeln. Aktuelle Kameras liefern 20 bis 200 Megapixel auf dem Sensor — die real auflösbare Detailmenge liegt aber meist darunter, weil Objektiv und Beugung begrenzen.

Megapixel (MP) bezeichnet die Gesamtzahl der Bildpunkte einer Aufnahme; ein Megapixel entspricht einer Million Pixel. Aktuelle Kameras besitzen Sensoren mit etwa 20 bis 200 Megapixel.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen der Sensor-Auflösung und der real auflösbaren Detailmenge: Objektivqualität, Beugung bei kleinen Blenden und Aufnahmebedingungen begrenzen, wie viele dieser Pixel tatsächlich echtes Bilddetail tragen. Bei Mittelformat sind etwa 50 effektiv nutzbare Megapixel bei Blende 8 realistisch — mehr Sensorpixel bringen dann kaum zusätzliches Detail, weil die Beugung die Schärfe begrenzt.

Die Megapixelzahl ist damit eine Obergrenze, keine Garantie für Detail. Gigapixel-Aufnahmen umgehen die Grenze eines einzelnen Sensors, indem viele Einzelbilder mit jeweils optimaler Blende gestitcht werden.

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Erklärt von Daniel Richter · Sachverständiger für Gigapixel-Fotografie · Gigapixel GmbH