Beugungsunschärfe
Schärfeverlust durch Lichtbeugung an einer sehr kleinen Blende. Begrenzt, wie viel Detail ein Objektiv unabhängig von der Sensorauflösung liefern kann.
Alle Bilder besitzen eine Auflösung von mindestens 100 Megapixel.
Nicht das richtige Motiv gefunden? Kontaktieren Sie uns einfach.
Zoomen Sie auch in die Bilder, alle Bilder sind im Original hinterlegt.
Die zentralen Fachbegriffe echter Gigapixel-Fotografie – verständlich erklärt, von der Aufnahme bis zur Verarbeitung.
Schärfeverlust durch Lichtbeugung an einer sehr kleinen Blende. Begrenzt, wie viel Detail ein Objektiv unabhängig von der Sensorauflösung liefern kann.
Das Aufnehmen einer Belichtungsreihe desselben Motivs mit gezielt unterschiedlichen Belichtungswerten – Grundlage für HDR-Verfahren.
Farbsäume an kontrastreichen Kanten, weil ein Objektiv unterschiedliche Wellenlängen nicht exakt im selben Punkt bündelt.
Der Helligkeitsbereich zwischen den dunkelsten und hellsten durchgezeichneten Bildbereichen, die ein Sensor in einer Aufnahme erfassen kann.
Focus-Stacking auf Großformat und Gigapixel-Auflösung angewandt: mehrere Fokusebenen werden zu durchgehender Schärfe über sehr große Bildflächen kombiniert.
Eine Aufnahmereihe desselben Motivs mit schrittweise verschobener Fokusebene – die Grundlage für Focus-Stacking.
Eine fotografische Aufnahme mit mindestens einer Milliarde Pixel (1000 Megapixel). Entsteht meist durch das Stitchen vieler Einzelbilder zu einem extrem detailreichen Gesamtbild – ohne KI-Hochrechnung.
Eine in eigener Praxis entwickelte Methodik, die HDR-Belichtungsreihen mit Gigapixel-Stitching verbindet und dabei bewegte Bildelemente kontrolliert behandelt, statt sie als Artefakte zu erzeugen.
Ein Verfahren, das mehrere unterschiedlich belichtete Aufnahmen kombiniert, um Motive mit sehr hohem Kontrastumfang detailtreu in Lichtern und Schatten abzubilden.
Die Fokusentfernung, bei der die Schärfentiefe maximal ausgenutzt wird – von der halben Distanz bis unendlich erscheint alles scharf.
ISO steuert die Lichtempfindlichkeit der Aufnahme. Höhere ISO-Werte erlauben kürzere Belichtung, verstärken aber das Bildrauschen.
Die Bildauflösung in Millionen Pixeln. Aktuelle Kameras liefern 20 bis 200 Megapixel auf dem Sensor — die real auflösbare Detailmenge liegt aber meist darunter, weil Objektiv und Beugung begrenzen.
Eine in eigener Praxis entwickelte Methodik, die mehrere kontrolliert gewählte Blickpunkte in einer Gigapixel-Aufnahme kombiniert, um Motive räumlich vollständiger abzubilden.
Der Punkt im Objektiv, um den die Kamera gedreht werden muss, um Parallaxenfehler zu vermeiden – fachlich genauer als „No-Parallax-Point“ bezeichnet.
Ein spezieller Stativkopf, der die Kamera exakt um den Nodalpunkt dreht und so parallaxefreie Aufnahmen für Panorama- und Gigapixel-Stitching ermöglicht.
Die scheinbare Verschiebung von Vorder- gegenüber Hintergrund, wenn die Kamera nicht um den Nodalpunkt gedreht wird – Hauptursache für Stitching-Fehler.
Der Einsatz eines Polarisationsfilters, um Reflexionen und Spiegelungen zu reduzieren und Farben sowie Kontraste zu verstärken – mit Besonderheiten bei Panorama- und Gigapixel-Aufnahmen.
Der Bereich vor und hinter der Fokusebene, der in einer Aufnahme akzeptabel scharf erscheint. Abhängig von Blende, Brennweite und Aufnahmeabstand.
Die physische Größe des Bildsensors. Sie beeinflusst Bildwirkung, Rauschverhalten und – über den Crop-Faktor – den effektiven Bildwinkel einer Brennweite.
Eine Aufnahme mit mindestens einer Billion Pixel (1000 Gigapixel), zusammengesetzt aus zehntausenden Einzelbildern. Ein einziges Bild in einem speziellen Format – ein seltenes Sonderprojekt.
Eine in eigener Praxis entwickelte Methodik zur Erzeugung von Bildern im Terapixel-Bereich aus zehntausenden Einzelbildern – das erste Terapixel-Bild entstand 2012 als Machbarkeitsstudie.
Abdunklung zu den Bildrändern und -ecken hin, bedingt durch Objektiv oder Blende. Beim Stitching besonders störend, weil sichtbare Helligkeitsmuster entstehen.
Die Anpassung der Farbtemperatur, damit Weiß neutral wirkt und Farben unter unterschiedlichem Licht korrekt erscheinen.
Die durchgängige Steuerung der Farbwiedergabe von der Aufnahme über die Bearbeitung bis zum Druck, damit Farben gerätübergreifend vorhersehbar und konsistent bleiben.
Der definierte Umfang darstellbarer Farben. Gängige Farbräume sind sRGB, AdobeRGB und Display-P3 – sie unterscheiden sich darin, wie viele und welche Farben sie umfassen.
Eine standardisierte Datei, die das Farbverhalten eines Geräts beschreibt. Grundbaustein des Color-Managements für die gerätübergreifend korrekte Farbübersetzung.
Eine Form des Stitchings, bei der versetzte Aufnahmen zu einem breiten Panorama verbunden werden. Der Normalfall sind breite Ausschnitte — 360-Grad-Rundumansichten sind ein Sonderfall, nicht die Regel.
Die durchgängige Verarbeitung unkomprimierter RAW-Rohdaten der Kamera – maximale Reserven bei Belichtung, Farbe und Detail für hochwertige Großformatausgabe.
Das softwaregestützte Zusammenfügen vieler überlappender Einzelbilder zu einem nahtlosen Gesamtbild. Grundtechnik jeder Gigapixel- und Panorama-Aufnahme.
Sichtbare Fehler im zusammengesetzten Bild – etwa versetzte Kanten, Geisterbilder oder Helligkeitssprünge –, die durch ungenaues Aufnehmen oder Zusammenfügen entstehen.
Die Überführung eines hohen Dynamikumfangs in den darstellbaren Bereich von Druck oder Bildschirm, ohne Zeichnung in Lichtern und Schatten zu verlieren.
Eine in eigener Praxis entwickelte Methodik, die Gigapixel-Aufnahmen reproduzierbar und in gleichbleibender Qualität in größerer Stückzahl erzeugt, statt sie als Einzelstücke zu behandeln.
Ein praxisnahes Maß dafür, wie viele Bildpunkte pro Quadratmeter Druckfläche zur Verfügung stehen – entscheidend, ob ein Großformat detailtreu wirkt.
Die Entfernung, aus der ein Druck betrachtet wird. Sie bestimmt maßgeblich, welche Ausgabe-Auflösung nötig ist, damit ein Bild scharf wirkt.
DPI (dots per inch) gibt die Anzahl der Druckpunkte pro Zoll an, die ein Drucker setzt. Sie ist nicht mit der Bildauflösung (PPI) zu verwechseln und im Großformat anders zu bewerten als bei Kleinformaten.
Alle Arbeitsschritte zwischen fertiger Bilddatei und Druck – etwa Farbumwandlung, Profilzuweisung, Schärfung und Formatanpassung – die den korrekten Druckausgang sicherstellen.
Druckverfahren für sehr große Ausgabeformate – von Wandbildern über Messeflächen bis zu Spanndecken. Stellt besondere Anforderungen an Bildauflösung und Color-Management.
Digitaldruck mit wasserbasierten Latextinten – geruchsarm, umweltfreundlich und vielseitig, besonders für Innenanwendungen wie Fototapeten.
Der Abstand zwischen den Mittelpunkten benachbarter Bildpunkte, meist in Mikrometern. Bei der Ausgabe bestimmt er, wie fein das Bild aufgelöst erscheint.
PPI (pixels per inch) ist die Bildauflösung der Datei, DPI (dots per inch) die Druckpunktdichte des Druckers. Beide werden oft verwechselt, sind aber klar zu trennen.
Druckverfahren, bei dem Farbe unter Hitze gasförmig in das Material – meist Textil – eindringt. Liefert brillante, wisch- und waschfeste Ergebnisse.
Digitaldruckverfahren, bei dem UV-härtende Tinte sofort unter UV-Licht aushärtet. Ermöglicht brillante, wischfeste Drucke auf nahezu beliebigen Materialien.
Bildpräsentation hinter oder auf Acrylglas. Erzeugt Tiefenwirkung, brillante Farben und einen edlen, glänzenden Eindruck.
Ein Verbundmaterial aus zwei Aluminiumschichten mit Kunststoffkern. Stabil, leicht und planeben – ein beliebter Bildträger für hochwertige Wandbilder.
Druck auf textile Leinwand, meist auf einen Keilrahmen gespannt. Verleiht Motiven einen klassischen, malerischen Charakter.
Die Fähigkeit eines optischen Systems, feine Strukturen getrennt abzubilden – oft in Linienpaaren pro Millimeter (MTF) angegeben.
Eine Betrachtungstechnik, die stufenloses, flüssiges Hineinzoomen in extrem hochauflösende Bilder erlaubt – auf Basis einer Tile-Pyramide.
Eine Bildsuche, die Bilder und Suchbegriffe in Zahlenvektoren (Embeddings) übersetzt und nach inhaltlicher Ähnlichkeit findet – statt nur nach Stichworten.
Ein webbasierter Betrachter, der sehr große Bilder über eine Tile-Pyramide flüssig darstellbar macht – mit stufenlosem Zoom bis ins kleinste Detail.
Verfahren, die ein Bild rechnerisch vergrößern und dabei zusätzliche Pixel erfinden. Das Ergebnis sieht detaillierter aus, enthält aber kein real aufgenommenes Detail.
Eine gestufte Bildstruktur aus vorberechneten Kacheln in mehreren Auflösungsstufen, die das flüssige Betrachten und Zoomen extrem großer Bilder im Browser ermöglicht.
Ein schallabsorbierendes Wandelement mit bedrucktem Bildmotiv. Verbindet Raumakustik mit großformatiger Bildgestaltung.
Eine großflächig bedruckte Wandtapete mit fotografischem Motiv. Gestaltet ganze Wände – Auflösung muss zur Wandgröße passen.
Großformatige Bildgrafik für Messestände – von hinterleuchteten Wänden bis Komplettverkleidungen. Unterschiedliche Betrachtungsabstände sind einzuplanen.
Eine bedruckbare, gespannte Deckenmembran, auf die großformatige Bildmotive aufgebracht werden. Eine anspruchsvolle Anwendung für hochauflösende Gigapixel-Aufnahmen.